Jodlerreise 2016

Jodlerreise vom 23. Juli 2016

Unsere Jodlerreise führte uns über Twann nach Val-de-Travers, danach über Môtiers nach Murten.

Von Mattstetten zum Znüni nach Twann


Für einige ungewöhnlich früh für einen Samstagmorgen, traffen wir uns gegen 07:15 Uhr beim alten Schulhaus in Mattstetten. Pünktlich sind wir in den Car eingestiegen um die Fahrt nach Twann zu starten.

Da die beiden Organisatoren Fritz Nyffenegger und Walter Münger das Ziel der Reise nicht verraten hatten, wurde über den bevorstehenden Tag gerätselt.

Die Stimmung war lustig und locker. Bei der Fahrt durchs Seeland in Richtung Biel wurden bereits wilde Theorien geschmiedet und wieder verworfen.

Als wir in Twann ankamen hat sich bereits eine gewisse Vorfreude auf einen feinen Twanner Weisswein breit gemacht. Da aber noch nicht einmal der Mittag in zeitliche Nähe gerückt war, waren wir doch froh statt weissem Wein ein feines Kafi und Gipfeli im Restaurant Bären geniessen zu können.

Kurz vor der Abfahrt haben wir auf der Terrasse vom Bären ein paar unserer Jodellieder gesungen und uns trotz der vielen Wolken am Himmel am heutigen Tag erfreut.

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Interessantes von der Asphalt Mine


In Buttes wurden bereits 1714 Asphaltvorkommen abgebaut. Das Asphaltwerk in La Presta wurde bis 1986 produktiv betrieben. Die obere der beiden Minen konnten wir zusammen mit einer Minenexpertin erkunden.

Die absolute Dunkelheit und die Stille haben uns sehr beeindruckt, wir haben es uns aber nicht nehmen lassen der heiligen Barbara ein Ständchen in Form des Geburtstagsjutz zu singen.

Im selben Tal wurde seit jeher Absinth gebraut und verkauft, seit 2005 auch wieder mit legaler Rechtsgrundlage...

Als kulinarische Spezialität haben wir in Asphalt gekochten Schinken mit feinem Kartoffelgratin genossen. Nach einem feinem Dessert und einem guten Schluck Absinth haben wir uns abfahrtbereit gemacht.

Selbstverständlich haben wir uns und den übrigen Besuchern auch hier ein heimatliches Geschenk in Form vom Singen von Jodelliedern überreicht.

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Champagner oder doch nicht?


Bei der Firma Mauler im Kloster St-Pierre wird seit der Gründung 1829 stets mit der seltenen aber weit herum bekannten "Flaschengärung" produziert.

"Selten" weil der Aufwand bis zum fertigen Produkt sehr viel grösser ist, aber sehr "bekannt" weil dies das gleiche Rezept ist wie es die Champagner-Macher in Frankreich nutzen.

Nur weil die Tradition auch nach so langer Zeit noch aufwändig gepflegt wird, können wir noch heute einen schweizerischen Champagner geniessen.

Nach eingehender Degustation können wir sagen: Es schmeckt ausgezeichnet! Die unterschiedlichen Cuvées und der Grad an Süsse wurden je nach Gaumen unterschiedlich wahrgenommen und bewertet.

Leider durften wir die Vorgänge nicht fotografieren, eine weitere Reise lohnt sich um auch die übrigen Geheimnisse noch zu lüften.

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Besuch der Zähringerstadt Murten


Die letzte Etappe unserer Jodlerreise führte uns nach Murten, ein schönes Städtchen welchem die Zähringer 1127 die architektonische Schönheit geschenkt haben.

Die Flanierzone hat auch uns eingeladen ein paar Schritte zu gehen und ein Plätzchen für einen ersten Auftritt zu suchen. Wir haben uns bei einem schönen Brunnen aufgestellt und spontan ein Lied gesungen.

Bereits nach wenigen Tönen bildete sich eine Gruppe von Zuschauern welche uns fröhlich gelauscht haben und als Belohnung einen grossen Applaus abgaben. Natürlich reichte ein Lied kaum aus um den Wunsch nach traditionellem Jodelgesang zu erfüllen.

Die Menschenmasse wurde grösser und grösser. Ein aufmerksamer Zuschauer hat begonnen die Strasse zu sperren und zu sichern damit der Auftritt nochmals verlängert werden konnte.

Murten als Bildkulisse ist auch bei Hochzeiten sehr beliebt. Wir haben einer wunderschönen Braut und dem Bräutigam ein Ständchen gesungen, was mit tränenreichem Dankeschön gerne angenommen wurde.